Chronik des 18.J
Mutterkrone Deutsche Kolonie; am 27. Juli 1765 von 24 Familien – Einwanderern aus Sachsen, Nürnberg und Danzig – gegründet. Mit dem "Kolonistenbrief" von 1763 begann die Anwerbung von Siedlern, die vor allem im unteren Wolga- angesiedelt wurden. Die Kolonisten kamen mehrheitlich aus den deutschen Gebieten. Sie wurden schrittweise zu treuen Untertanen des Zarenreichs. Nach dem Erlass vom 26. Februar 1768 über die Namen deutscher Kolonien erhielt es den Namen Zvonarevka. Standort: 46°29' E., 51°36' N. Sh., links. Ufer des Flusses Bol. Karaman.
Die deutsche Kolonie Schwed wurde am 27. Juli 1765 als Kronkolonie gegründet. Die ersten in der Kolonie angesiedelten Kolonisten waren 24 aus Sachsen und Preußen sowie Schlesien, Schweden, Dänemark und Polen stammende Familien. Ihren offiziellen russischen Namen Swonarjowka erhielt die Kolonie aufgrund des die Benennung der Kolonien regelnden Erlasses vom 26. Februar 1768. Der Name Schwed geht aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf den Namen eines Vorstehers zurück, sondern dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass sechs Gründerfamilien ursprünglich aus Schweden stammten. Erster Vorsteher der Kolonie war Johannes Schulz, ein 38-jähriger aus Schlesien stammender Ackerbauer, der mit seiner 27-jährigen Ehefrau Jelisaweta in die Kolonie gekommen war. Die Namen der Vorsteher der Kolonie sind größtenteils nicht überliefert. Bekannt ist, dass in den 1790er und 1800er Jahren ein gewisser Krämer Vorsteher war.
Die ersten Kolonisten waren mehrheitlich Lutheraner. Da es zum Zeitpunkt der Gründung noch keine eigenen katholischen Kolonien gab, wurden in Schwed wie in vielen anderen mehrheitlich lutherischen Kolonien auch einige Katholiken angesiedelt. Insgesamt waren unter den ersten Kolonisten zwölf Katholiken (die Familien von Andreas Meitner, Jakob Miller, Josef Raschpen, Franz Rosinskij sowie der Witwer Ignatius Witmann) sowie ein einzelner orthodoxer Kolonist (Matthias Ludander, der mit seiner lutherischen Frau und zwei Töchtern aus Stockholm gekommen war).
Unter den ersten 29 Familienoberhäuptern waren 13 Zunfthandwerker (unter dieser Bezeichnung wurden bei der Zusammenstellung der Listen der ersten Siedler die Angehörigen der nicht landwirtschaftlichen Berufe geführt) und ein Soldat. Schule und Erziehungswesen. In der Kirchenschule, die im Dorf praktisch seit Gründung der Kolonie selbst bestand, lernten Kinder im Alter von 7-15 Jahren. Bis zum Bau der ersten Kirche im Jahr 1818 fanden Gottesdienste und Schulunterricht im gleichen Gebäude des Schul- und Bethauses statt.
Religionszugehörigkeit der Bevölkerung und Kirche
Die Kolonisten waren evangelisch-lutherischer Konfession. Die Kolonie Schwed gehörte wie auch die Kolonien Rosenheim (Podstepnoje), Enders (Ust-Karaman) und Stahl (Swonarjow Kut) zum 1767 gegründeten Pfarrsprengel Rosenheim (Podstepnoje), zu dem ursprünglich auch die lutherischen Gemeinden Krasny Jar, Fischer (Teljausa), Schulz (Lugowaja Grjasnucha) und Reinwald (Starizkoje) gehörten. Die Pastoren waren zudem auch gezwungen, die in den von Rosenheim weit entfernten Gemeinden Schäfer (Lipowka), Reingardt (Ossinowka) und Urbach (Lipow Kut) lebenden Lutheraner zu betreuen, bis diese schließlich im Jahr 1820 zum selbständigen Pfarrsprengel Reingardt (Ossinowka) zusammengelegt bzw. im Fall der Gemeinde Fischer an den Pfarrsprengel Süd-Katharinenstadt angeschlossen wurden.Erster Pastor der für Schwed zuständigen Pfarrgemeinde Rosenheim war der
aus Mecklenburg stammende Ludwig Helm, der in Rostock Theologie
studiert hatte und 1736 ordiniert worden war. Nachdem er sich 1766 in
Lübeck den ersten Kolonisten angeschlossen hatte, diente er der Gemeinde
von 1767–85. Gelegentlich kam es zu Konflikten zwischen
Gemeindemitgliedern und Geistlichkeit. So wandte sich Pastor Helm z.B.
im Jahr 1776 mit einer gegen die Dorfbewohner gerichteten Beschwerde an
das Fürsorgekontor, die nach seinen Worten die "geistlichen
Einrichtungen geringschätzte", sich nicht um die Instandhaltung der
Kirchenbauten kümmerten und keine Reparaturarbeiten vornahmen. Das
Kontor ordnete an, die Kolonisten zum Besuch der Gottesdienste zu
"zwingen".
1769 gab es in der Kolonie zwanzig Wohnhäuser, 18 Scheunen und 14 Pferdeställe. Die Kolonisten hatten 48 Pferde, 73 Kühe und Kälber, elf Schweine, sechs Arbeitsochsen und sechs Schafe.
Расположение и описание колонии Швед/Звонарёвка.
Колония Швед/Звонарёвка была расположена в долине на левом берегу реки Большой Караман. В этом месте река делала большую извилистую петлю и почти ежегодно в весеннее половодье затапливала прибрежные пастбища и луга. После схода большой воды эти земли представляли собой красивейшие цветущие луга, которые колонисты использовали как пастбища. На севере, сразу за подворьями колонистов, проходило старое русло реки Большой Караман, которое также затапливалось в период половодья.
С северной стороны границы поселения очерчивал Большой Караман;
с южной стороны – кладбище, пастбища и невысокая примерно два метра высотой, гора Шведенберг;
с восточной стороны граница поселения заканчивалась яблоневыми садами и небольшим возвышением, где поселяне хранили сено;
на западной стороне поселение заканчивалось также небольшим возвышением, переходящим с другой стороны в овраг, в ложбине этого оврага находился пруд.
В засушливое время года вода в пруду пересыхала. Неподалёку проходил просёлочный Караманский тракт.
Основной сельскохозяйственной культурой, ещё со времён первопоселенцев, был табак. Его выращивали, как для личных нужд селян, так и на продажу. На северо-западе в долине старого русла реки Большой Караман и на юго-востоке за прудом располагались табачные плантации. За старым руслом реки на северо-западе и в западной части поселения, были заложены фруктовые сады.
Зерновые (пшеничные и ржаные) поля, а также бахчевые находились в южной стороне от поселения. Некоторым колонистам, чтобы добраться до своего надела земли надо было проделать однодневный путь.
Entwicklung der Einwohnerzahlen
1767 lebten in Schwed 78 ausländische Kolonisten, 1773 waren es 72, 1788 - 110, 1798 - 156 Person.
https://enc.rusdeutsch.eu/articles/5912
Der allererste Plan der Kolonie Schwed/Zvonarevka
Dies ist der allererste Plan der Siedlung Schwed/Svonarevka,
erstellt 1768 und unterzeichnet von Graf Orlov. Er wird im Russischen
Staatlichen Militärhistorischen Archiv in Moskau aufbewahrt.
Der Plan zeigt, dass die Siedlung ursprünglich nur zwei
Straßen entlang des Bolschoi Karaman besaß, die aus rechteckigen
Häuserblöcken bestanden. Diese Anordnung wurde bei der späteren
Erweiterung der Siedlung beibehalten. Die Häuser standen in ordentlichen
Reihen entlang der geraden Straße. Jeder Block umfasste zwölf Gebäude
mit jeweils sechs Höfen pro Seite. Die Häuser waren aus Holz gebaut und
von einem Zaun umgeben, der üblicherweise eine Scheune, einen Schuppen
und einen Garten enthielt. Einmal wöchentlich, samstags, fand eine
Straßenreinigung (Kirvocha) statt. Die Bewohner jedes Hauses waren
verpflichtet, den Müll zu entfernen und den ihrem Hof zugewandten
Straßenabschnitt bis zur Mitte zu fegen.
Jede Straße hatte einen, manchmal auch zwei, ausgewiesene
Tränken für das Vieh. Trinkwasser wurde aus Brunnen geholt.
In den Anfangsjahren der Siedlung wurde ein hölzernes
Gebetshaus errichtet. An Sonn- und Feiertagen hielt der Küster (Küster)
oder ein Gastpfarrer der Rosenheimer Gemeinde Gottesdienste, Trauungen,
Taufen und Gedenkfeiern für Verstorbene ab. Im Bethaus wurden die Kinder
der Kolonisten in Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion unterrichtet.
Dieser Unterricht wurde vom Synagogenvorsteher, dem Küster, geleitet.
Kombinierter Familiennamenindex zur Volkszählung der Wolgadeutschen Kolonien von 1767
Объединённый индекс фамилий к переписи 1767 года
Combined Surname Index to 1767 Census of the Volga German Colonies
https://www.volgagermans.org/sites/default/files/users/user24/1767%20census-%20Index%20to%204%20volumes.pdf
Erstsiedler:
Christiansen
Dotz
Eirich
Feldening
Frühwald
Gross
Herdt
Hühn
Jäger
Kapp
Kater?
Krämer
Lauer
Lipert
Lüdander ?
Malin
Meitner
Müller
Nemann
Nikolin
Nummerstein
Petersen
Pfeifer
Raspen
Rosinski
Schmidt
Schulz
Wic hert
Wittmann
Zoller
Liste der Gründer der Schwed/Zvonarevka-Kolonie.
27.07.1765
Hof Nr. 6 Nummerstein, Peter 40, luth., Handwerker aus Schwedisch Vorpommern, Bergen; Frau: Maria , 53; Stieftochter: Christina Fedeluida , 15 – 3-köpfige Familie.In der Volkszählung von 1798 nicht aufgeführt. Abflugort unbekannt.
Hof Nr. 7 Schmidt, Carl Friedrich, 35, luth., Handwerker aus Schweden, Malmö, ledig – 1 Person
Nicht in der Volkszählung von 1798 aufgeführt. Abflugort unbekannt.
Hof Nr. 9 Lüdander, Matthias , 66, orth., Handwerker aus Schweden, Stockholm; Frau: Elisabeth , 30, luth.; Tochter Maria , 1,5 Jahre alt; Stieftochter: Christina , 5; Neffe Dotz, Peter , 15, luth., Handwerker aus Schweden, Freigomn, Waise – Familienzusammensetzung von 5 Personen.
Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt.
Hof Nr. 10 Malin, Michael , 24, französisch, Handwerker aus Schweden, Neulomnit; Frau: Alilueva, Anna, 20, französisch, aus Russland, Simbirsk; Sohn: Adolf Friedrich , 4 Wochen – Familienzusammensetzung: 3 Personen.Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt.
Insgesamt kamen 1765 4 Familien mit insgesamt 12 Personen (6 Männer und 6 Frauen) an.
02.06.1766
Hof Nr. 8 Neumann, Katharina , 27, französisch, Vater: Mann heiß Mathias Neumann , Handwerkerin aus Dänemark, Koperhagen; Söhne: Petersen Nils , 5; Carl Christian , 1,5 – Familienzusammensetzung: 3 Personen. Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abfahrtsort: Kolonie WARENBURG/Privalnoye.
01.07.1766
Farmstead No. 11 Lauer, Carl , 26, luth., Handwerker aus Schweden, Breslow; Frau: Anna Maria , 22, aus Holstein – Familienzusammensetzung: 2 Personen.
In der Volkszählung von 1798 nicht aufgeführt. Abflugort unbekannt.
Gehöft Nr. 12 Meitner, Andreas, 20, Kat., Handwerker aus Brünn, Tschechien; Frau: Anna Barbara, 38, aus Zweibrücken; Stieftochter: Anna Maria , 12; Katharina 2,5 – Familienzusammensetzung von 4 Personen.In der Volkszählung von 1798 nicht aufgeführt. Ausgangsort Kolonie SCHÄFER/Lipovka.
Gehöft Nr. 13 Hühn, Johann Bernhardt, 25, luth., Ackerbauer aus Preußen, Königsberg, ledig - 1 Person.
In der Volkszählung von 1798 nicht aufgeführt. Ausgangsort Kolonie REINWALD/Staritsa.
Verbindung Nr. 14 Müller, Jacob, 24, kath., Handwerker aus Mainz, Deutschland; Frau: Regina,35 – Familienzusammensetzung: 2 Personen.
Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort: Kolonie Urbach/Lipow Kut.
Hof Nr. 15: Frühwald, Gottfried , 27, luth., Ackerbauer aus Preußen, Berlin; Frau: Dorothea , 34 – Familienzusammensetzung: 2 Personen.
Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt.
Hof Nr. 16: Wittmann, Ignatius, 23, kath., Handwerker aus Brandenburg, Berlin; Witwer – 1 Person. Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort: Kolonie Stahl am Tarlyk (Stahl)/Stepnoye
Podvorye Nr. 17. Lippert, Johann , 30, luth., Ackerbauer aus Mecklenburg, Malchin; ledig – 1 Person. Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt.
Hof Nr. 18 Zoller, Johann Adam, 27, luth., Ackerbauer aus Baden-Durlach; Frau: Eva Christina Margarethe, 28; Kinder: Philipp Jacob, 14; Sophia , 4 – Familienzusammensetzung von 4 Personen. In der Volkszählung von 1798 nicht aufgeführt. Ausgangsort Kolonie Urbach/Lipov Kut.
Hof Nr. 19 Krämer, Philipp , 56, luth., Handwerker aus Darmstadt, Büdingen; Frau ist in Stockholm geblieben; Sohn: Johannes, 15 – Familienzusammensetzung bestehend aus 2 Personen. In der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Gehöft Nr. 20 Rosinski, Franz, 25, Kat., Ackerbauer aus Polen, Krakau; Frau Christina Elisabeth , 37, luth., aus Prußen, Königsberg; Stiefsohn: Feldening, Johann Jacob, 8 – Familienzusammensetzung bestehend aus 3 Personen. Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt.
Hof Nr. 21: Raspen, Joseph , 38, Kat., Ackerbauer aus Ulm; Frau: Anna Dorothea, 24; Tochter: Anna Katharina , 7 – Familienzusammensetzung: 3 Personen.
Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt.
Anwesen Nr. 22: Nikolin, Georg, 45, Luth., Soldat aus Swede, Vozy; Frau: Christina Friederike , 28; Stieftochter: Maria , 4 – Familienzusammensetzung: 3 Personen. Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt .
15.11.1766:
Anwesen Nr. 23: Wiechert, Johann Heinrich, 22, Luth., Handwerker aus Himburg; Frau: Elisabeth , 21 – Familienzusammensetzung: 2 Personen.
Nicht im Zensus von 1798 aufgeführt. Abreiseort unbekannt.
Insgesamt trafen 14 Familien mit 33 Personen (18 Männer und 15 Frauen) im Jahr 1766 ein.
07.01.1767,
Wohnblock Nr. 24, Anna Margarethe Müller Anna Margaretha,30, lüth., Handwerkerin aus Lauterbach, Witwe; Kind: Johann Valentin, 2; Maria Rosina, 6 – Familienzusammensetzung: 3 Personen.
Anna Margarethas Kinder, Johann Valentin und Maria Rosina, sind im Zensus von 1798 als Mitglieder der Kolonie Stahl auf Karaman verzeichnet.
"Listen der Kolonisten, die 1766 in Russland ankamen. Berichte von Ivan Kulberg",
4. Juli 1766. Öffentliche Liste der Kolonisten, die mit dem Lübecker Schiff "Der Junge Mathias" unter Kapitän David Wollert:
Müller aus Lübeck kamen. Johann Müller, lüth., Bauer aus Riedesel, Dokument Nr. 1904, Ehefrau: Anna Margaretha, Kinder: Andreas, 2, Valentin, 1/4, Dorothea, 6/5 (wahrscheinlich ein Doppelname). Anna Margarethas Ehemann Johann und ihr Sohn Andreas starben offenbar auf dem Weg in die Wolgaregion.
Verbindung Nr. 25 Christiansen, Jacob , 30, luth., Ackerbauer aus Frankreich, Saint-Omer; Frau: Elisabeth , 24; Tochter: Elisabeth Christina , 1 – Familienzusammensetzung bestehend aus 3 Personen. In der Volkszählung von 1798 nicht aufgeführt. Ausgangsort Kolonie SCHÄFER/Lipovka.
Verbindung Nr. 26 Herdt, Adam , 34, luth., Ackerbauer aus Isenburg, Eckert; Frau: Maria Barbara , 35; Sohn: Johann Andreas , 11 – Familienzusammensetzung bestehend aus 3 Personen.In der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Verbindung Nr. 27 Müller, Johann Jacob , 25, luth., Ackerbauer aus Lugano; Frau: Anna Margarethe , 24; Sohn: Johann Adam , 1/2 – Familienzusammensetzung von 3 Personen.In der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Bauernhof #28 Müller, Johann Heinrich , 21, luth., Ackerbauer aus Lugano; Frau Anna Elisabeth , 20; - Familienzusammensetzung von 2 Personen.
In der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Bauernhof #29 Pfeifer, Anna Margarethe, 44, luth., Ackerbauerin aus Lauterbach, Witwe; Kinder: Johannes , 19; Johann Lucjan - Familienzusammensetzung von 3 Personen.
12.07.1767
Gehöft Nr. 1 Schulz, Johannes , 38, luth., Ackerbauer aus Schlesien, Schweiz (Preußen); Frau: Elisabeth , 27, kath. Aus Eger (Ungarn) – Familienzusammensetzung von 2 Personen. Forstegler der Kolonie (Häuptling) In der Volkszählung von 1798 nicht aufgeführt. Abflugort unbekannt.
Verbindung Nr. 2 Jäger, Andreas , 45, luth., Ackerbauer aus Lautherbach; Frau: Elisabeth , 34; Stiefsohn: Wiegel Johann , 15, luth.; Stieftochter: Anna Katharina , 3 – Familienzusammensetzung 4 Personen.In der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Verbindung Nr. 3 Gross, Johannes, 38, luth., Ackerbauer aus Preußen, Königsberg; Frau: Anna Regina , 28; Kinder: Johann Martin , 2 Wochen; Anna Regina , 7 – Familienzusammensetzung von 4 Personen. In der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Gehöft Nr. 4 Kapp, Johannes , 29, luth., Ackerbauer aus Preußen, Stolp; Frau: Anna Katharina , 28 – Familienzusammensetzung bestehend aus 2 Personen. Beisitzer der Kolonie .In der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Gehöft Nr. 5 Eirich, Andreas , 37, luth. Ackerbauer aus Lautherbach; Frau: Eva Katharina , 28; Sohn: Johannes , 5,5 – Familienzusammensetzung 3 Personen.
Sie sind in der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Insgesamt trafen 11 Familien mit insgesamt 32 Personen (17 Männer und 15 Frauen) im Jahr 1767 ein.
Im Jahr 1767 lebten 29 Familien mit insgesamt 77 Personen in der Kolonie Schwed/Zvonarevka, darunter 41 Männer und 36 Frauen.n der Volkszählung von 1798 aufgeführt.
Laut Igor Pleves Buch wurden am 27. Juli 1765 vier Familien mit insgesamt zwölf Personen in der neu gegründeten Kolonie Nr. 76 angesiedelt. Alle stammten aus Schweden . – Bis 1767 wurden fünf weitere Kolonisten in die Kolonie "zu den Schweden " umgesiedelt . Shved oder Shveden (so nannte meine Großmutter ihr Dorf) wurde der inoffizielle Name der Kolonie. – Gemäß dem Dekret vom 26. Februar 1768 über die Benennung deutscher Kolonien erhielt die Kolonie Shved den offiziellen Namen Zvonarovka . Für die deutschen Kolonisten blieb es jedoch Schwed . – In den ersten 30 Jahren konnten die Kolonisten frei zwischen den Kolonien wechseln. So blieben 1798 nur noch zehn Familien der ursprünglichen Kolonie Schwed übrig. Die übrigen 18 Familien kamen aus anderen Kolonien. So entstand die Kolonie Shved mit lutherischen Kolonisten. Weitere Umsiedlungen von Kolonisten zwischen den Kolonien wurden vom Kuratorium von Saratow eingeschränkt. Genehmigungen für solche Umsiedlungen wurden vom Kuratorium geprüft, und in Ausnahmefällen wurde eine Sondergenehmigung erteilt.
https://forum.wolgadeutsche.net/viewtopic.php?f=176&t=1971&start=60#p163208
Revision 1798
РГИА Санкт-Петербург ф.383. оп. 29, дд. 724-824evka F 383 24.
12 Listen nr.2802 von 19.06.1798
https://forum.wolgadeutsche.net/viewtopic.php?t=21332&sid=99d85a934b1651b71ba4cbd5f085e7c3
https://i.postimg.cc/FzRnt4qq/2025-11-16-00001.jpg
Звонаревка_383-29-760
Bild IMG 6089 _JPG: Hoppe,Lung,Gor.
Bild IMG 6090_JPG:

Bild 6091:
Bild 6092 10-13:
Bild 6093 14-18: Miller +++?
Bild 6094 JPG 19-20: . . .?, Altergott.
Bild 6095 JPG 21-24: ..?, Miller, Horst.
Bild 6096 25: F?
Schwed (Swonarevka) – 1798 Census Mitgliedspreis: 25,00 $
https://ahsgr.org/product/schwed-swonarevka-1798-census/
Altergott
Arndt
Bisterfeld
Bolgard ?
Burgardt
Drasman ?
Eirich
Gar
Gette
Gorr
Gross
Heinrich
Herdt
Herzog
Holzwarth
Hoppe
Horn
Ibe
Jäger
Kamer
Kapp
K ettel ?
Koslowski
Krämer
Krist
Kufeld
Kuntzmann
Lerch
Lichner
Müller
Neumann
Petsch
Pfeifer
Reimann (Riemer ?)
Reinfeld
Roth
Schulz
Schweichert
Starkloff
Stiller
Taekauf
Thiel
Völker
Weissinsel
Wiegel
https://ahsgr.org/product/schwed-swonarevka-1798-census/
Работа над ошибками, находки,
уточнения (B.Mai " 1775 - 1798 Censuns of the German Colonies along the Volga")
Сообщение viktor3 » 11 ноя 2018, 14:11
Schwed, Schweden, Swonarefka 1798:
Sw03 Reimann richtig wäre Reinmann
Sw05 Gette richtig wäre Göthe
Sw06 Elisabeth Stiller richtig wäre Stieler
Sw07 Klara Völker richtig wäre Anna Clara Wilger aus Louis
Sw09 Christian Riemer richtig wöre Römer
Sw10 Kaspar Wiegel richtig wäre Wigel
Maria Barbara Lichner richtig wäre Legler
Sw11 Friedrich Schweichert richtig wäre Schweigert
Sw12 Josef Krist richtig wäre Joseph Christ
Anna Maria Bolgard(?) richtig wäre Bolger
Sw13 Christoph Thiel richtig wäre Diehl
Magdalena Horn richtig wäre Maria Magdalena Gorr
Sw14 Kuntzmann richtig wäre Kunzmann
Sw21 Johann Krämer 45, in Agrarzählung als Johannes Krämer verzeichnet, richtig Johannes Krämer
Sw22 Maria Rosina Drasman?richtig wäre Grassmann
Katharina T richtig wäre Maria Magdalena =
vergleichen mit dem Kirchenbuch Reinwald 1787-1805
Zu sehen in Link ab NR.9345 Dorf Schwed Revision 1798 bis Nr.9477 mit männ. Kinder:
https://online.fliphtml5.com/lecjp/wldj/#p=350
https://online.fliphtml5.com/lecjp/wldj/#p=354
Sie blieben in der Kolonie Schwed / Zvonarevka wohnen.
Подворье № 3 Müller, Jakob (7) /Подворье № 27 - 01.07.1767/
Подворье № 7 Herdt, Johann Andreas (10) /Подворье № 26 - 01.07.1767/
Подворье № 10 Wiegel, Kaspar (11) /Подворье № 2 - 12.07.1767/
Подворье № 14 Eirich, Johann (8) /Подворье № 5 - 12.07.1767/
Подворье № 15 Müller, Heinrich (2) /Подворье № 28 - 01.07.1767/
Подворье № 16 Kapp, Konrad (2) /Подворье № 4 - 12.07.1767/
Подворье № 17 Jäger, Konrad (5) /Подворье № 2 - 12.07.1767/
Подворье № 21 Krämer, Johann (5) /Подворье № 19 - 01.07.1766/ форштегер колонии (староста)
Подворье № 23 Müller, Heinrich (2) /Подворье № 27 - 01.07.1767/
Подворье № 25 Pfeifer, Jakob (1) /Подворье № 29 - 01.07.1767/
Прибыли в колонию Швед/Звонарёвка из других колоний.
Angekommen in der Kolonie Schwede/Звонаревка aus anderen Kolonien.
Подворье № 1 Hoppe, Andreas aus Kano/ Андреевка (10)
Подворье № 1 Kufeldt, Karl aus Urbach/ Липов Кут (4) /были сломаны рука и нога/
Подворье № 2 Gorr (Gar), Friedrich aus Reinwald/ Старица (3)
Подворье № 4 Kammer, Gottfried aus Reinhard/ Осиновка (2)
Подворье № 5 Gette, Wilhelm aus Paulskaya /Паульское (6)
Подворье № 6 Burgardt, Jakob aus Kano/ Андреевка (5)
Подворье № 8 Faust, Georg aus Boaro/Бородаевка (6)
Подворье № 9 Riemer, Christian aus Kano/ Андреевка (4)
Подворье № 11 Schweichert, Friedrich aus Reinhard/ Осиновка (5)
Подворье № 12 Krist, Joseph aus? (3)
Подворье № 13 Thiel, Christoph aus Reinwald/ Старица (6)
Подворье № 15 Herzog, Christian aus Schulz/Луговая Грязнуха (3)
Подворье № 18 Burgardt, Gottlieb aus Reinwald/ Старица (10)
Подворье № 19 Bisterfeld, Jakob aus Nieder-Monjou/ Бобровка (8) в 1797 году был возвращён земельный участок
Подворье № 20 Altergott, Ludwig aus Dönnhof/ Гололобовка (10)
Подворье № 22 Reinfeld, Andreas aus Kano/ Андреевка (7)
Подворье № 24 Gorr, August aus Reinwald/Старица (8)
Подворье № 25 Roth, Johann aus? (2)
https://forum.wolgadeutsche.net/viewtopic.php?t=1971&sid=9ff942fce9f96735611115419135a40c
Nachnamen der Ehefrauen der Kolonisten der Kolonie Schwed/Zvonarevka.
Arndt/Arnit, Drasman, Fritz, Gross, Heimbach, Holzwarth, Horn, Ibe, Keltel, Koslowski, Kuntzmann, Lerch/Lerkh, Lichner/Likhner, Neimann/Neumann, Pech/Petsch, Reimann, Reinfeld, Starckloff, Stiller, Schulz, Taerkauf, Voelker, Weissinsel.
Die Nachnamen anderer Kolonisten, die später in der Kolonie auftauchten und dort bis 1941 (dem Jahr der Deportation der Deutschen nach Sibirien und Kasachstan) lebten:
1813-1814
Degraf (DeGraf) Franz (Francoa) - Degraf Franz (Francoa), Soldat - Gefangener der napoleonischen Armee, befand sich in der Stadt Saratow und äußerte 1813-1814 den Wunsch, sich in der Kolonie Schwed/Zvonarevka anzusiedeln.
Für die Zusammenstellung dieses Materials wurden folgende Bücher verwendet:
1. Mai, Brent Alan: "1798 Cencus of the German Colonies along the Wolga", Band II,Seite 923–927.
2. Igor Pleve: "Annotiertes Inventar der Angelegenheiten des Saratower Amtes für ausländische Siedler".
3. Informationen von I. R. Pleve über gefangene Soldaten.
Cамый первый план колонии Швед/Звонарёвка составленный в 1768 году, подписанный графом Орловым. Он хранится в Российском государственном военно-историческом архиве в городе Москве.
На плане мы видим, что первоначально колония имела всего две улицы, обосновавшиеся у реки Большой Караман, состоящих из прямоугольных кварталов. Это же построение сохранилось и при дальнейшем расширении посёлка. Дома на улице стояли ровными рядами, улицы были прямые. В каждом квартале было по 12 домостроений, на каждую сторону приходилось по шесть дворов. Дома строились из дерева и обносились оградой, за которой обычно находились хлев, сарай и сад. Один раз в неделю, в субботу, проводилась уборка территории улицы (кирвоха). Жильцы каждого дома, должны были очистить от мусора и подмести до середины ту часть улицы, на которую выходили их дворы.
На каждой улице было отведено по одному, а иногда и по два места, для водопоя домашних животных. Питьевую воду брали из колодцев.
Ещё впервые годы зарождения колонии, из дерева был построен молитвенный дом, где в воскресные и праздничные дни Кюстером (Дьячком) или приезжим Пастором из Розенгеймского прихода, проводилась церковная служба, совершались обряды венчания, крещения и поминальные службы по усопшим. Там же, в молельном доме, дети колонистов обучались грамоте, счёту и религиону. Обучение проводилось Шульмастером, он же являлся и церковным служащим - Кюстером.
20.12.1776 Форштегер колонии Звонаревка Айрих, по согласованию с секунд майором Пилем, просит разрешить холостому, двадцатилетнему, признанному способным к хлебопашеству, приемышу Петру Таскину [Тацину] на дочери умершего Андреаса Лена? из колонии Липов Кут, жениться и вступить в домоводство его дяди Маттиаса Лизандера?, Кантора разрешение дала.
27.12.1776 Секунд-майор Пиль сообщает что обществами колоний Усть-Караман и Звонаревки в силу конторского указа в форштегеры выбраны в первой вместо умершего Мартина Крафта, Кристиан Бельцаг, во второй вместо больного Давид Низлера, Андреас Эйрих. Подписи обществ приложены. Кантора послала указ Пилю, чтобы он объявил обществам, что одобряет их выбор. При вступлении в должности новые форштегеры должны принять по описи от старого форштегера и от бейзицера умершего все письменные дела, а так же общие и сиротские деньги в соответствии с инструкцией.
https://forum.wolgadeutsche.net/viewtopic.php?t=1679&start=20
PS:17.03.2026 **
